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Warum Teakosol und Bioteak ?
Bootseigner
berichteten über sich bildende schwarze Flecken auf dem Teakdeck, sowie eine zunehmende Verschmutzung, offensichtlich aktuelle Umwelteinflüsse.
Wir wollten mehr darüber
wissen und beauftragten einen kompetenten Sachverständigen, ein Mitglied des Verbandes Deutscher Schifffahrtssachverständiger.
Unser Sachverständiger hat selbst eine Yacht
mit Teakdeck und war natürlich sehr interessiert, denn auch sein Teakdeck zeigte schwarze Fleckenbildung.
Zunächst gab es keine Erklärung für die Fleckenbildung auf dem
Teakholz. Ein teakbelegter Ankerkastendeckel wurde demontiert und zwecks Untersuchung an die Universität Hamburg, Ordinariat für Holzbiologie, gegeben.
Nachfolgend einige Zitate aus dem uns vorliegendem Gutachten:
Zitat 1: Von dem Ordinariat für Holzbiologie wurde die Holzbeplankung zunächst mikroskopisch untersucht, mit dem Ergebnis,
dass ausschließlich Teakkernholz verarbeitet wurde, und die dunklen Flecken vorwiegend in Zonen größerer Rauhigkeit der Oberfläche angesiedelt sind.
Eine anschließende
Untersuchung des vorher präparierten Oberflächenmaterials einer Fleckenzone unter einem Raster-Elektronenmikroskop ergab, dass die Holzoberfläche im Bereich der dunklen Flecken
dicht mit mikroskopisch kleinen Grünalgen besetzt ist, vermischt mit dem charakteristischen Mycel von Bläuepilzen. Ab einer Tiefe von 0,2 - 0,3 mm Dicke, nach dem Abschaben eines
entsprechenden Oberflächenspans, wurde festgestellt, daß die Holzoberfläche völlig sauber und von hoher Qualität ist.
Die Element-Analyse mit dem
Raster-Elektronenmikroskop ergab - neben dem für Holz bzw. Teakholz üblichen Elementen - deutliche Hinweise auf die Elemente Phosphor und Kupfer. Die Anwesenheit von Phosphor wird
in diesem Zusammenhang durch die des Öfteren durchgeführte Reinigung mit „Grüner Seife“ in Zusammenhang gebracht. Es ist durchaus möglich, dass in einigen „Grünen
Seifen“ phosphorhaltige Tenside enthalten sind.
Die ermittelten Organismen (Bläuepilze und Algen) können beide nicht von der Holzsubstanz des Teakholzes leben, es
müssen ihnen daher andere Nahrungsquellen zu Verfügung stehen. Es ist daher zu vermuten, dass die in der „Grünen Seife“ enthaltenen Substanzen (Triglyceride und Fettsäuren)
als Nahrungsmittel für die Bläuepilze dienen. Darüber hinaus ist bekannt, dass Phosphor für den Stoffwechsel von Algen ein lebenswichtiges Element ist.
Für das Vorhandensein von Kupfer wurde keine Erklärung gefunden.“
„Diese Organismen befinden sich ständig in der Umwelt und haben sich auf den freien Decksflächen
abgesetzt. Dort können sie sich, besonders an Stellen mit Oberflächen, bei denen sich die Feuchtigkeit länger hält, und auch die mechanische Wirkung beim Reinigen relativ gering
ist, besonders dauerhaft festsetzen. Durch eine intensive Reinigung mit phosphorhaltigen Reinigungsmitteln wurden die Organismen dann zusätzlich genährt.
Dass die
Organismen aus der Umwelt kommen, wird auch dadurch bestätigt, dass die Fleckenbildung nur auf den freien Decksflächen, und nicht im des Öfteren mit einer Persenninghaube
abgedeckten Cockpit, anzutreffen ist. In einem extrem trockenen und heißen Klima sterben sie in der Regel von selbst ab und verschwinden.“
Zitat 2: „Das Teakdeck auf dem Boot ist handwerklich einwandfrei verarbeitet und in der Holzstruktur völlig gesund.“
Zitat 3: „Die Fleckenbildung hat keinen qualitativen Einfluss auf das Teakdeck, ist jedoch ein optisches Problem.“
Ende der Zitate. Seit über 10 Jahren pflegen wir Teakdecks mit Teakosol und Bioteak. Die Langzeitwirkung ist überzeugend.
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